Glowe

Glowe


Wird auch als Tor zur Halbinsel Wittow bezeichnet, hier beginnt die 8 km langen Schaabe, einen der Hauptstrände Rügens. Der Ortsname kommt aus dem Slawischen und bedeutet soviel wie Kopf. Das Dorf wuchs durch den Fischfang.
1936 erfolgte die Errichtung der Küstenfunkstation Rügen Radio, die sechs Jahre nach der Wende stillgelegt wurde. Das in der Umgebung von Glowe zu jeder Jahreszeit vorherrschende heilsame Reizklima  bietet für die Behandlung von Haut-, Allergie-  und Atemwegserkrankungen ideale Bedingungen. Deshalb wurde 1996 eine moderne Mutter-Kind-Kurklinik eröffnet. Der feinsandige Strand, die gute Wasserqualität und die Naturbelassenheit der Umgebung sind der Grund für viele Gäste, wiederzukommen. Wander- und Radwanderfreunde sind hier ebenso gut aufgehoben wie Segler und Angler, die mit der Fertigstellung des Hafens ideale Voraussetzungen finden.

Zur Gemeinde Glowe gehören die Ortsteile: 
Bobbin - mit der gotischen Kirche St.Paul
Polchow - ein altes Fischer- und Bauerndorf
Ruschvitz - der Legende nach Geburtsort von Klaus Störtebeker,
Spyker - mit der Schlossanlage 
Kampe und Baldereck - stille und romantisch kleine Siedlungen

Schon gewusst?
Rügenkreide wird auch „Schreibekreide“ genannt. Der Name kommt von einem früheren Verwendungszweck. Die Kreide wurde aufgeschlämmt und getrocknet, anschließend in Stücke geschnitten, mit denen dann an der Schultafel geschrieben wurde. Das ist längst Geschichte. Schon seit einigen Jahrzehnten wird Schultafelkreide aus fein gemahlenem Gips hergestellt. Dieser ist feinkörniger und weicher als die Rügenkreide, somit auch Tafelschonender.