Huenengraeber

Hünengräber


Sie werden auch Großsteingräber oder Großdolmen genannt und sind Zeitzeugen einer alten Kultur. Sie wurden in der Jungsteinzeit (vor ca. 4.500 Jahren) von Ackerbauern und Vieh-züchtern angelegt. Die zum Teil gut erhaltenen Grabkammern wurden aus mächtigen Findlingsblöcken errichtet. In den Zwischenräumen findet man das wohl älteste Mauerwerk auf der Insel. Einige dieser Grabanlagen sind freigelegt und können besichtigt werden, z. B. das Gräberfeld bei Lancken-Granitz, Nobbin auf Wittow, Lauterbach bei Putbus, das "Herzogsgrab" bei Göhren u.a.. Jüngeren Datums sind die bronzezeitlichen Hügelgräber (ca. 3.000 Jahre), die ebenfalls auf Rügen zu finden sind. Das größte und bekannteste Hügelgrab ist der "Dobberworth" bei Sagard, man kann es von der Straße aus sehen. Die Grabkammer befindet sich im Innern des Hügels.

Schon gewusst?
Rügenkreide wird auch „Schreibekreide“ genannt. Der Name kommt von einem früheren Verwendungszweck. Die Kreide wurde aufgeschlämmt und getrocknet, anschließend in Stücke geschnitten, mit denen dann an der Schultafel geschrieben wurde. Das ist längst Geschichte. Schon seit einigen Jahrzehnten wird Schultafelkreide aus fein gemahlenem Gips hergestellt. Dieser ist feinkörniger und weicher als die Rügenkreide, somit auch Tafelschonender.