Huenengraeber

Hünengräber


Sie werden auch Großsteingräber oder Großdolmen genannt und sind Zeitzeugen einer alten Kultur. Sie wurden in der Jungsteinzeit (vor ca. 4.500 Jahren) von Ackerbauern und Vieh-züchtern angelegt. Die zum Teil gut erhaltenen Grabkammern wurden aus mächtigen Findlingsblöcken errichtet. In den Zwischenräumen findet man das wohl älteste Mauerwerk auf der Insel. Einige dieser Grabanlagen sind freigelegt und können besichtigt werden, z. B. das Gräberfeld bei Lancken-Granitz, Nobbin auf Wittow, Lauterbach bei Putbus, das "Herzogsgrab" bei Göhren u.a.. Jüngeren Datums sind die bronzezeitlichen Hügelgräber (ca. 3.000 Jahre), die ebenfalls auf Rügen zu finden sind. Das größte und bekannteste Hügelgrab ist der "Dobberworth" bei Sagard, man kann es von der Straße aus sehen. Die Grabkammer befindet sich im Innern des Hügels.

Schon gewusst?
Nach Rügen kam die Kartoffel vermutlich in der 2. Hälfte des 18. Jh.. In den Aufzeichnungen des damaligen Pastors vom Kirchspiel Swantow über die Bewirtschaftung des Pfarrgartens wird die Einrichtung einer "Artoffel-Koppel" auf einem halben pommerschen Morgen (0,655 ha) erwähnt.
In Europa ist die Kartoffel seit 1533 bezeugt. Francis Drake gilt als erster Importeur, da wurde die südamerikanische Kulturpflanze noch "Patata" genannt.