Jagdschloss Granitz

Jagdschloss Granitz


In der Nähe von Binz auf dem 107 m hohen Tempelberg steht das Jagdschloss Granitz. Das kastellartige Schloss mit den vier Ecktürmen und dem 38 m hohen Mittelturm diente der Fürstenfamilie zu Putbus zu Repräsentationszwecken. 1846 wurde das Schloss nach Plänen des Baumeisters J. G. Steinmeyer fertiggestellt. Auf Wunsch des Fürsten wurde durch Karl Friedrich Schinkel der Mittelturm entworfen und 1844 in das Schloss eingefügt.
Die 154 gußeisernen Stufen der Wendeltreppe führen auf die Aussichtsplattform. Bei klarer Sicht hat man einen einmalig schönen Blick über Rügen. Die fürstlichen Räume sind zu besichtigen, u.a. der Marmorsaal und das Esszimmer. Es finden regelmäßig Ausstellungen statt, eine ständige Jagdausstellung ist im Schloss ganz sicher am richtigen Platz.

Schon gewusst?
Nach Rügen kam die Kartoffel vermutlich in der 2. Hälfte des 18. Jh.. In den Aufzeichnungen des damaligen Pastors vom Kirchspiel Swantow über die Bewirtschaftung des Pfarrgartens wird die Einrichtung einer "Artoffel-Koppel" auf einem halben pommerschen Morgen (0,655 ha) erwähnt.
In Europa ist die Kartoffel seit 1533 bezeugt. Francis Drake gilt als erster Importeur, da wurde die südamerikanische Kulturpflanze noch "Patata" genannt.