Ostsee

Ostsee


Die Ostsee, das größte Brackwassermeer der Welt, ist ein Überbleibsel der Eiszeit. Vor rund 12 000 Jahren sammelte sich das Wasser der abschmelzenden Gletscher in einer riesigen Senke. Das Kattegat verbindet Ostsee und Nordsee und wird gerne der Ostsee zugeschlagen, ist aber historisch sowie biologisch kein Teil der Ostsee.
Die Wassermenge der Ostsee beträgt 21.631 km³ oder rund 22 Billiarden Liter, die Fläche rund 413 000 km² einschließlich Kattegat, ohne 390 000 km². Die tiefste Stelle ist mit 459 m das Landsorttief, zweittiefste Stelle: 249 m das Gotlandtief und die durchschnittliche Tiefe 52 m. Der Salzgehalt liegt zwischen 0,3 und 1,7 Prozent.
Die Küstenlänge misst als Folge zahlreicher Buchten und Schären rund 20.000 km.


Schon gewusst?
Ein „Donnerkeil“ sieht aus wie eine Geschoss-Spitze. Unsere Vorfahren glaubten, es wären die Spitzen der Blitze, die der germanische Gott Donar auf die Erde schleuderte.
Doch es handelt sich um Fossilien aus der Kreidezeit, um Belemniten. Die versteinerten Enden der kalmarähnlichen Tintenfische findet man am Strand. Es sind meist nur Bruchstücke, manchmal etwas längere Spitzen und wenn man Glück hat auch bis zu zwölf Zentimeter lange „Donnerkeile“.